Hatha Yoga

Asana (Körperstellungen)

Pawan Mukta AsanaAsanas beleben den Körper, verbessern seine Flexibilität und fördern die Gesundheit. Durch sie werden Energieblockaden und Verspannungen gelöst. Satyananda Yoga führt die klassischen Yoga-Asanas sehr sanft ein. Während der Praktizierende seine Erfahrungen und Kapazitäten vertieft, wird allmählich und schrittweise zu komplexeren Praktiken übergegangen. Im Kurs werden Asanas als Übungen der Achtsamkeit und des inneren Körpergewahrsams ausgeführt. (Die Wertschätzung vordergründiger Geschicklichkeit oder körperlichen “Könnens” sind ein Missverständnis dessen, was Yoga ist.)

Asanas wirken sich auf Körper und Geist gleichermaßen aus, da sie – entgegen unserer Alltagserfahrung – keine separaten Entitäten sind. Die grobstoffliche Form des Geistes ist der Körper und die feinstoffliche Form des Körpers ist der Geist. Das Praktizieren von Asanas integriert und harmonisiert das urspüngliche Eine in seiner entzweiten Gestalt.

Großen Wert legt Satyananda Yoga auf die Pawanmuktasana-Serie. Diese Asanas werden gezielt an wichtigen Meridianen und Akupunkturpunkten des Körpers angewendet und beseitigen Störungen des Energieflusses.

Die Pawanmuktasana-Serie besteht aus drei Gruppen:

  1. antirheumatische Asanas,
  2. verdauungsfördernde Asanas und
  3. energieblockadenlösenden Asanas.

Weiterführendes über die Pawanmuktasana-Serie ist u. a. in einer Publikation des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland zu finden, der Ausgabe des Deutschen Yoga-Forums 01/2010. Der betreffende Artikel heißt: Die Pawan Mukta Asana (PDF) und stammt von Swami Prakashananada Saraswati, Acharya von Satyananda Yoga Deutschland.

Pranayama (Atemtechniken)

Nach den Asanas gehört die Atemarbeit zu den wichtigen Komponenten. Das Ziel des Pranayama ist, das Prana (Lebensenergie) im Körper zu erwecken, auszubalancieren und zu erweitern. Pranayama entspannt und beruhigt den Geist. Zur Beginn werden Pranayama-Techniken zur Steigerung der Empfindsamkeit, Kapazität und Kontrolle des Atems erlernt, bevor die klassischen Pranayama-Techniken ein Thema werden.

Mudras (Hand-, Augen- und Körperstellungen) und Bandhas (Energieverschlüsse) können weiterführend erlernt werden. Diese subtileren Praktiken werden oft in Verbindung mit Pranayama-Techniken verwendet, um den Fluss des Prana zu vertiefen und verbessern.

Eigenschaft des Monats September
EINFACHHEIT
Vereinfachung, Ungezwungenheit, Minimalismus. Sei simpel angezogen, iss einfache Nahrung und sei natürlich beim Sprechen.
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